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Archiv für Juli, 2011



31.
Juli
00:23 Uhr
-

Olympisches Format

gespeichert unter: Ergebnisse,Internationale Erfolge

11th European Youth Olympic Festival in Trabzon, 23.-29. Juli 2011. Man hat sich die Ausrichtung des Jugendfestivals an der türkischen Schwarzmeerküste einiges kosten lassen. Mit einem furiosen Eröffnungszeremoniell wurde am 22. Juli eine überaus spannende Wettkampfwoche eröffnet. Im eigens gebauten Schwimmstadion dominierten Sportler vor allen der russischen Jugendnationalmannschaft und Groß Britanniens. Dass das deutsche Schwimmteam an die Erfolge von 2009 in Tampere nicht anknüpfen wird, wo das DSV-Team mit acht Goldmedaillen als erfolgreichstes aus den Schwimmwettkämpfen hervorging und die DOSB-Mannschaft in der Nationenwertung auf Platz 2 schraubte, stand bereits im Vorfeld fest. Besonders für die männlichen Schwimmer war an realisierbare Medaillenerwartungen nicht zu denken, während für die Mädchen ernst zu nehmende Medaillenaussichten bestanden. Als Zielsetzung wurde daher von der Bundestrainerin Beate Ludewig und den betreuenden Trainern Jan König und Marko Letz im Rahmen des Vorbereitungslehrgangs in Heidelberg das Ziel der Finalteilnahme bei persönlicher Bestzeit sowie neun Medaillen (also eine mehr als beim JEM-Team) postuliert.

Bereits am ersten Wettkampftag zeichnete sich jedoch das Bild der gesamten Woche vorweg. Die  erzielten Leistungen der Damen wurden durch ein zum Teil unerwartet hohes Leistungsniveau der internationalen Konkurrenz vor allem aus Russland, Groß Britannien und beispielsweise Litauen relativiert. Lediglich die Potsdamer Sportschülerin Anna Dietterle (Cottbus) konnte sich mit zwei Goldmedaillen gegenüber einer starken Konkurrenz durchsetzen und als schnellste Frau im Pool etablieren. Einige enttäuschende vierte Plätze waren auf schlechtes Anschlagverhalten der Athletinnen zurück zu führen.

EYOF 2011

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[img src=http://sieben-bis-zehn.de/blog/wp-content/flagallery/eyof-2011/thumbs/thumbs_img_5027.jpg]Carl Louis Schwarz ist Fahneträger des DOSB-Teams in Trabzon bei der Eröffnungsfeier.
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[img src=http://sieben-bis-zehn.de/blog/wp-content/flagallery/eyof-2011/thumbs/thumbs_img_5219.jpg]Königin der zweiten Bahn. Anna Dietterle gewinnt das erste Gold für das deutsche Schwimmteam in Trabzon.
[img src=http://sieben-bis-zehn.de/blog/wp-content/flagallery/eyof-2011/thumbs/thumbs_img_5226.jpg]Sonnele Öztürk sichert sich über die Außenbahn Silber über 200 m Rücken.
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[img src=http://sieben-bis-zehn.de/blog/wp-content/flagallery/eyof-2011/thumbs/thumbs_img_5262.jpg]Halbfinale!
[img src=http://sieben-bis-zehn.de/blog/wp-content/flagallery/eyof-2011/thumbs/thumbs_img_5269.jpg]Auszeit am Mittwoch.
[img src=http://sieben-bis-zehn.de/blog/wp-content/flagallery/eyof-2011/thumbs/thumbs_img_5288.jpg]Zweites Gold für das DSV-Team durch Anna Dietterle.
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Mit insgesamt neun Medaillen konnte die vergleichsweise schwache Bilanz des 34-köpfigen JEM-Teams in Belgrad übertroffen werden. Alle weiblichen EYOF-Teilnehmer nehmen mindestens eine Medaille mit nach Hause. Namentlich die Freistilleistungen von Anna Dietterle, die über 100 Meter gleich sechs mal unter ihrer Nominierungszeit von den deutschen Meisterschaften blieb und ihre Bestzeit schließlich um eineinhalb Sekunden auf eine herausragende 0:55,77 herunterschraubte sowie über 50 Meter ihren eigenen Altersklassenrekord auf 0:25,65 verbesserte, lassen neben den 400 Meter Lagen und 800 Meter Freistil von Leonie Beck sowie den 200 Meter Brust von Margarethe Hummel oder den 200 Meter Rücken der Potsdamerin Sonnele Öztürk (als eine der jüngsten Teilnehmerinnen) auf einen konkurrenzfähigen Leistungenstand mit Perspektive schließen.

Bei den Männern waren in Athleten wie dem Briten Matthew Johnson Spitzenleistungen zu beobachten, die neben hohen Trainingsumfängen auch auf einen immensen biologischen Vorsprung zurückzuführen sind. “Das sind schon ganze Männer.” Inwiefern ihnen der Sprung über den JEM-Bereich hinaus gelingt, stellte nicht nur Bundestrainerin Ludewig in Frage. Das soll das beachtliche Niveau der Einzelleistungen beispielsweise eines Evgeny Sedov oder einer Mariya Baklakova keineswegs schmälern. “Das sind die Schwimmer, die wir haben wollen. Hohes technisches Niveau mit viel Gefühl. Lang und schlank.” (siehe http://www.trabzon2011.org/results/)

Insgesamt kann der DSV zufrieden sein. Mit einer Bilanz von 2/5/2 hat das Team wesentlich zum Gesamterfolg des DOSB (4/12/8) beigetragen. Anna Dietterle stellt mit zwei Goldmedaillen sowie jeweils einer Silber- und einer Bronzemedaille in der Staffel die erfolgreichste deutsche Teilnehmerin dar. Gemeinsam mit den Erfolgen von Sonnele Öztürk (Silber und Staffelbronze) und Nele Klein (Staffelsilber) sowie den Erfolgen von Christian Diener bei den JEM in Belgrad (drei Goldmedaillen und einmal Silber) ist der Landesschwimmverband Brandeburg in diesem Jahr der erfolgreichste Landesverband des DSV hinsichtlich der Jugendnationalmannschaften JEM und EYOF.

Für viele Sportler bedeuten die EYOF-Wettkämpfe eine erste wichtige internationale Wettkampferfahrung, deren Bedeutung für die langfristige Leistungs- und Wettkampfentwicklung der Sportler völlig unterschätzt wird. Der Werdegang eines Christian Dieners, der bei Trainer Marko Letz von der Schulweltmeisterschaft über eine erfolgreiche EYOF-Teilnahme 2009 zu JEM und Youth Olympic Games 2010 sowie JEM und JWM 2011 bei Trainer Jörg Hoffmann gegangen ist, sprechen für eine notwendige rasche Aufwertung der EYOF. In diesem Jahr hätte es sich auch für die Medien gelohnt. Die Ausrichter stellten allein für die Opening Ceremony das Doppelte des Gesamtetats zur Verfügung, das für das EYOF 2009 in Tampere aufgebracht wurde – mit landesweiter und umfassender Fernsehübertragung aller neun Sportarten.

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09.
Juli
23:39 Uhr
-

Hattrick für Christian Diener

gespeichert unter: Ergebnisse

Dem Potsdamer Sportschüler Christian Diener (93) gelingt ein außerordentlicher Coup: Bei den diesjährigen Jugend-Europameisterschaften in Belgrad gewinnt der Schwimmer über alle Rücken-Strecken – also die 50-, 100- und 200-Meter-Rennen – Gold mit jeweils Neuem Deutschen Altersklassenrekord. Im vergangenen Jahr war ihm in Helsinki lediglich über 50 Meter Rücken der Schritt aufs Podium gewährt.

Nach der harten Vorbereitungsphase in den vergangenen Monaten muss er nun den Blick auf die Jugend-Weltmeisterschaften in Lima richten, für die der Deutsche-Vizemeister über die 50 Meter Rücken bereits im Vorfeld gesetzt wurde.

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